B2D Kalkar – „Grundstein für neue Wirtschaftsplattform ist gelegt“
Deutschlands größte Mittelstandsmesse, die Business to Dialog, hat ihre Feuertaufe bestanden und am Standort Kalkar den Grundstein für eine neue Business-Plattform am Niederrhein gelegt.
Mehr als 60 Aussteller standen am 24. und 25. Juni mit knapp 400 Besuchern im Dialog, um wirtschaftliche Interessen und geschäftliche Zusammenarbeit anzubahnen. Für die b2d-Veranstaltungen eigentlich schon typisch, wurde auch in den Messehallen des Wunderland Kalkar von Seiten der Aussteller eine hohe Qualität bei den Gesprächen und Kontakten bescheinigt. Ein ausgewogener Mix bei den Ausstellern und ein ansprechendes Bühnenprogramm mit Vorträgen und Talkrunde haben das Bild der Veranstaltung abgerundet.
„Wir haben hier eine Basis für die kommenden Jahre geschaffen, um den Unternehmen in der Großregion Niederrhein eine neue Dialogplattform zu schaffen”, so Veranstalter Günther Zaluskowski. „Das Ziel ist es in den nächsten 2 bis 3 Jahren mit durchschnittlich über 100 Ausstellern und ca. 800 – 1.000 Besuchern die Veranstaltung zu etablieren.
Ebenfalls in Arbeit ist die Intensivierung des Dialogs mit den niederländischen Nachbarn aus der Grenzregion. Hier hatte es bereits bei der aktuellen Veranstaltung erste gute Ansätze mit der Euregio Rhein-Waal gegeben. Diese Zusammenarbeit soll aber soll noch viel stärker ausgebaut werden.
„Die Zeiten sind hart und viele Unternehmer haben zusätzlich Angst sich zu bewegen”, dies ist eins der weniger schönen Ergebnisse der Veranstaltung. Denn trotz immenser Bemühungen bei der Ansprache von potentiellen Ausstellern sowie entsprechenden Besuchern, war die Bereitschaft eine solche Plattform für die Gewinnung von neuen Kunden zu nutzen viel zu niedrig. „Gerade in Zeiten, in denen die Zukunft ungewiss ist und der Mittelstand nicht auf die Hilfe von Vater Staat hoffen kann, hätten wir mehr Initiative und Offenheit gegenüber dem Thema erwartet”, so Zaluskowski. Daher gilt der Dank umso mehr den Unternehmen und Besuchern, die teilgenommen haben – aber auch allen Institutionen und Wirtschaftsförderern, die sich diese Thematik auf die Fahne geschrieben haben.







