Hartefelder Antoniusschule siegt in der Korksammlung

GELDERN   Ein Jubiläum vermeldete das Epilepsiezentrum der Diakonie in Kork im Hanauerland: Seit nunmehr 20 Jahren verarbeiten behinderte Menschen in einer Werkstatt Korken und recyceln sie zu ökologischen Baustoffen, zum Beispiel zur natürlichen Wärmedämmung. Dass der Nachschub für die Werkstatt im Epilepsiezentrum nicht abreißt, dafür sorgen unter anderem die Schulen in Geldern. Im ersten Halbjahr 2011 bewahrten die Gelderner Schüler 1410 Liter Korken vor der Mülltonne. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gelderner Bürgerforum ehrte Bürgermeister Ulrich Janssen die erfolgreichsten Korksammler. Die Sieger des Wettbewerbs kamen erneut aus Hartefeld: Mit 540 Litern Korken und durchschnittlich 4,4 Litern je Schüler sicherte sich die St.-Antonius-Grundschule den ersten Platz. Auf Platz Zwei landete die Astrid-Lindgren-Schule aus Veert, die 120 Liter Korken und damit 3,3 Liter je Schüler sammelte. Den dritten Platz ging an die St.-Martini-Grundschule und damit ebenfalls nach Veert. Ihre 540 Liter bedeuteten 2,9 Liter je Schüler.

Die erneute Verwertung der Korken verringert nicht nur das Müllaufkommen und sichert Arbeitsplätze. Die Aktion hilft außerdem dabei, den Raubbau an der Korkeiche zu vermindern. Die Kinder leisten daher auch einen aktiven Beitrag zum Landschaftsschutz.

Freuten sich über ihren Erfolg bei der Gelderner Korksammlung und die Glückwünsche von Bürgermeister Ulrich Janssen: Die Schüler aus Hartefeld und Veert.

Freuten sich über ihren Erfolg bei der Gelderner Korksammlung und die Glückwünsche von Bürgermeister Ulrich Janssen: Die Schüler aus Hartefeld und Veert.

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