Spielplatzplanung für Lüllingens Dorfplatz vorgestellt
LÜLLINGEN „Ob Kinder, Kirmes, Maibaum oder Parken – wir brauchen alles. Der Dorfplatz in Lüllingen soll schön werden, aber er muss multifunktional sein und vielen Interessen dienen“. So fasste Ortsbürgermeister Kurt Münster anlässlich eines Infotermins im Lüllinger Pfarrheim die hohen Erwartungen an den zentralen Punkt des Heidedorfs zusammen. Damit machte er den rund 30 Zuhörern bereits deutlich, wie schwierig es sein wird, eine Planung zu finden, die möglichst vielen Interessengruppen gerecht wird. Landschaftsarchitekt Christof Kappert konzentrierte sich auf Gestaltungsvorschläge für den Bereich des künftigen Spielplatzes. Herzstück seiner Planung waren sicherlich die alternativ den Lüllinger Kindern angebotenen Spielkombinationen und Klettertürme in unterschiedlicher Höhe.
In einer Ausführung mit hochwertigem Edelstahl und sehr hartem Kunststoff sollen sie größtenteils dem Vandalismus die Zähne zeigen. Der sichere Sand-Fallschutz als Untergrund gefiel wohl allen Betrachtern, allerdings hätte der Platz noch intensiver genutzt werden können. Darauf hoffte zumindest Fabienne Barthel: „Ich würde mir zwei Türme wünschen und zwischen beiden eine ordentliche Klettermöglichkeit. Robert Jansen befürchtete, die Bürger würden nun sehr lange auf den Spielplatz am Kerstenweg warten. Robert Jansen: „Wir müssen Spielgelegenheiten für die kleinen Kinder schaffen. In zehn Jahren ist es dafür zu spät.“ Gelderns Erste Beigeordnete Petra Berges betonte, die Entwurfsplanung von Christof Kappert beschreibe nur eine Entwicklungsrichtung. Genau die wolle man heute vorstellen, um Meinungen der Bewohner Lüllingens zu sammeln Nach eben diesen Meinungen der Kids müssen die Planer ein Angebot auf jeden Fall noch eintragen: Eine Tischtennisplatte steht offenbar bei vielen Kindern in der Wunschliste ganz oben.