Kanalsanierungen in Geldern
GELDERN Saniert werden müssen Schmutz- und Mischwasserkanäle, Schächte, Haltungen und Hausanschlussleitungen in Geldern, Kapellen, Walbeck und Hartefeld. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, beginnen die Arbeiten im August und werden eine Bauzeit von rund 13 Wochen in Anspruch nehmen. Die Stadt Geldern hat sich dazu entschlossen, die geschlossene Bauweise zu wählen. Dabei wird ein mit Harz getränkter Schlauch, der sogenannte Inliner, in die schadhaften Abschnitte des Kanals eingezogen. Er legt sich an die Außenwände an und härtet dort aus. Das Verfahren hat den großen Vorteil, dass die jeweilige Straße nicht aufgerissen werden muss und die Belästigung der Anlieger auf ein Minimum reduziert wird.“
Betroffen sind in Geldern Ostwall, Issumer Tor, Webergasse, Gelderstraße und der Markt, in Kapellen die St.-Bernardin-Straße, Am Steeg, Dammerstraße und der östliche Deichweg an der Issumer Fleuth, in Walbeck die Kleinbahnstraße und in Hartefeld Waerderweg, Peter-Willems-Straße und Im Stertjensfeld.
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Lilie Tief- und Straßenbau GmbH aus Gnoien in Mecklenburg-Vorpommern. Die städtischen Baukosten betragen etwa 450.000 Euro. Fragen zum Projekt beantwortet Bauleiter André Zegers, der im Gelderner Rathaus unter der Rufnummer 0 28 31 / 398-381 zu erreichen ist.

In Geldern wird der Kanal saniert, ohne die Straße aufreißen zu müssen. Möglich wird dies durch den sogenannten „Inliner“, wie er hier am Gelderner Güterbahnhof in den defekten Kanal eingezogen wird.







